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Altenpflege heißt nicht immer gleich Pflegeheim

Dez 07 2011 Veröffentlicht von in der Kategorie Altenpflege & Krankenpflege

Wenn im Alter die Sorgen und Probleme im alltäglichen Leben zu groß werden, dann sehen sich oftmals Verwandte für einen Senior nach einem Platz in einem Pflegeheim um. Doch in den allermeisten Fällen ist dies nicht wirklich im Interesse eines Menschen, der viele Jahre seines Lebens an einem bestimmten Ort gelebt hat und sich dort heimisch fühlt. Bevor man sich nach Möglichkeiten eines Umzugs umsieht, ist es viel erstrebenswerter und vor allem lohnenswerter, wenn man sich überlegt, wie man das Eigenheim umbauen könnte, damit dieses altersgerecht ist. Denn Altenpflege ist nicht immer gleichbedeutend mit dem Umzug in ein Pflegeheim.

So besteht unter anderem die Möglichkeit, das mehrstöckige Haus mit einem Treppenlift zu versehen, der es ermöglicht, das Treppenhaus zu durchqueren, ohne dabei auf die eigene Muskulatur angewiesen zu sein.

Ein Treppenlift ist ein Gerät, das im Treppenhaus einer Immobilie montiert wird. Dabei wird entweder das Treppengeländer als Laufschiene verwendet oder eine zusätzliche Laufschiene angebracht, was natürlich auch Mehrkosten verursacht. In den meisten Fällen ist letzteres angebracht, damit das normale Treppengeländer auch von anderen Familienmitgliedern noch mitverwendet werden kann.

Interessiert man sich für Treppenlifte, so wird man schnell feststellen, dass es diverse Varianten gibt an Treppenliftmodellen. So gibt es neben den besonders für Rollstuhlfahrer geeigneten Typen Rollstuhllift und Plattformlift auch den Hängelift, den Sitzlift und den Hublift.

Der Sitzlift ist dabei das gängigste Modell, da er für all jene gehbehinderten Menschen hilfreich ist, die nicht an einen Rollstuhl gebunden sind. Dabei ist das Prinzip sehr einfach: die bedürftige Person setzt sich auf einen Sitz, der dann parallel zur Treppe an der jeweiligen Laufschiene entlang gefahren wird.

Die Treppenlift Preise sind beim Kauf eines Treppenliftes angesichts der doch recht hohen Kosten zu beachten. Generell sagt man, dass ein Treppenlift zwischen 3.000 und 15.000 Euro kosten sollte, damit eine gewisse Qualität und Sicherheit gewährleistet ist. Allerdings gilt dies lediglich für neue Treppenliftmodelle.

Schaut man sich nämlich genauer auf dem Markt der Treppenlifte um, so wird man schnell auf gebrauchte Treppenlifte stoßen. Diese sind in der Anschaffung deutlich günstiger und fallen daher nicht so schnell ins Gewicht, wenn es um die Kaufentscheidung geht.

Gebrauchte Treppenlifte bieten solide Qualität, ja in den allermeisten Fällen absolut identische Qualität wie neue Treppenlifte und gleichzeitig tut man dem Verkäufer einen Gefallen. Zumeist werden gebrauchte Treppenlifte von Privatpersonen verkauft, die auf diesen nicht mehr angewiesen sind, somit froh sind, wenn sie überhaupt noch einen Gegenwert für das Modell erhalten.

Insofern erscheint ein Treppenlift im Vergleich zu einem Umzug in ein ebenbödiges Haus oder in ein Alterspflegeheim doch als deutlich beste Alternative, die zugleich kostengünstig ist und es ermöglicht, in der gleichen sozialen Umwelt zu bleiben wie man sie seit Jahren gewöhnt ist.

Dies ist schließlich ein letzter Punkt, der mehr als beachtenswert ist, denn die sozialen Kontakte können viel zufriedener stellen als die Wohnung, in der man lebt. Von daher ist es ungemein wichtig, sofern man sich als Familienmitglied für jemand anderen auf die Suche nach einem Treppenlift begibt, dass man die Absprache mit demjenigen hält, der letzten Endes mit den Konsequenzen aus der Entscheidung zu leben hat. Befürwortet dieser keinen Umzug, so ist es mit Abstand die sinnvollste, günstige und flexibelste Option, dass man das Treppenhaus mit einem Treppenlift versieht.

Weitere Informationen, welche Liftart die für Sie richtige ist, ob man Treppenlifte gebraucht oder neu kaufen sollte oder wieviel Zuschüsse man von der Pflegeversicherung beantragen kann findet man auf der Seite lifto.

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