Archiv für November, 2010

Info über Herzklappenerkrankungen!

Nov 21 2010 Veröffentlicht von in der Kategorie Medizinisches

Herzklappenoperationen nehmen seit Jahren ständig zu. Dies liegt unter anderem an Aorteneinengungen bei älteren Menschen. Wie ich aus eigener Erfahrung mit Angehörigen festgestellt habe ist ein großes Informationsbedürfnis über diese Krankheit vorhanden. Das wichtigste ist die frühzeitige Erkennung und Behandlung einer Herzklappenerkrankung bevor ein nicht mehr zu reparierender Herzschaden eintritt. Warnzeichen bei denen Sie einen Arzt aufsuchen sollten sind: Leistungsschwäche, Schwindel, Ohnmacht, Luftnot (besonders bei Anstrengungen). Die Diagnose der Herzklappenerkrankung kann mit den Patienten wenig belastenden Untersuchungsmethoden erstellt werden. Mit dem Stethoskop sind Strömungsgeräusche feststellbar. Entscheidend ist die Echokardiografie (Herzultraschalluntersuchung). Damit ist eine sichere Erkennung der meisten Herzklappenfehler möglich. Die Medizin hat auf dem Gebiet der Herzklappenerkrankungen große Fortschritte gemacht und es stehen moderne Behandlungsmöglichkeiten zur Verfügung. Ersetzt wird eine kranke Herzklappe durch eine biologische oder künstliche Herzklappe. Heute werden die Operationen in der Regel schnell durchgeführt bevor die Herzklappe zu sehr geschädigt ist. Der Erkrankte sollte dabei in einer guten körperlichen Verfassung sein. Auch Risikopatienten (Hohes Alter) können mit für sie geringem Risiko operiert werden. Bei sehr hohem Risiko oder begleitenden Krankheiten wird alternativ die Herzklappe im Zuge einer Kathederuntersuchung ersetzt (perkutaner Aortenklappenersatz). Die häufigste Herzklappenerkrankung ist die verengte und verkalkte Aortenklappe.

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Palliativ-Versorgung liegt bei nur 15 %

Nov 21 2010 Veröffentlicht von in der Kategorie Altenpflege & Krankenpflege

Die flächendeckende Versorgung von unheilbar kranken Menschen liegt in Deutschland im Moment bei ungefähr 15 Prozent. Dies wurde bei einem Kongress in Aachen von den teilnehmenden Experten mitgeteilt. Dabei wurde schon bei der Gesundheitsreform 2007 die flächendeckende Palliativ-Versorgung von todkranken Menschen festgelegt. Das Ziel der Palliativ-Versorgung ist die Behandlung der seelischen und körperlichen Krankheiten um eine Verbesserung der Lebensqualität zu erreichen. Ein Grund für diese niedrigen Quoten ist das Fehlen von speziell dafür ausgebildeten Ärzten.

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Pflegestützpunkte

Nov 11 2010 Veröffentlicht von in der Kategorie Altenpflege & Krankenpflege

Was sind Pflegestützpunkte?

Pflegestützpunkte dienen der Betreuung und Versorgung der Versicherten. Die Beratung soll wohnortnah sein. Zuständig für die Einrichtung sind die Kranken- und Pflegekassen wenn die zuständige oberste Landesbehörde dies bestimmt. Die Einrichtung des Pflegestützpunktes muss sechs Monate nach Bestimmung durch die oberste Landesbehörde erfolgen.

Aufgaben der Pflegestützpunkte sind:

Unabhängige und ausführliche Beratung und Auskunft aller im Sozialgesetzbuch vorhandenen Pflichten und Rechte sowie Hilfe zur Inanspruchnahme und Auswahl der landes- oder bundesrechtlichen Sozialleistungen und anderer Hilfsangebote.

Die Koordinierung der wohnortnahen Betreuung und Versorgung der medizinischen sowie pflegerischen und sozialen Hilfs- und Unterstützungsangebote.

Ebenso wird es Unterstützung und Hilfe bei der Inanspruchnahme der Leistungen geben.

Vernetzung aufeinander abgestimmter pflegerischer und sozialer Versorgungs- und Betreuungsangebote. Vorhandene vernetzte Beratungsstrukturen sind zu nutzen.

Die Pflegekassen sorgen dafür, dass im Land zugelassene und tätige Pflegeeinrichtungen, im Land tätige Unternehmen der privaten Kranken- und Pflegeversicherung an den Pflegestützpunkten beteiligt werden.

Es sollen Pflegefachkräfte in die Pflegestützpunkte eingebunden werden.

Weiterhin sollen nach Möglichkeit ehrenamtliche Personen und Organisationen ebenfalls in den Pflegestützpunkten eingesetzt werden.

Anderen interessierten Trägern (kirchlichen, gesellschaftlichen und religiösen Organisationen) soll eine Beteiligung an den Pflegestützpunkten ermöglicht werden.

Der gesamte Gesetzestext kann im § 92c SGB XI Pflegestützpunkte nachgelesen werden.

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